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Eine ES (= Ess Störung) fängt nicht erst bei Untergewicht an, sondern sobald man das krankhafte Verhalten zeigt, das zum Untergewicht führt.
Untergewicht hat man bei einem BMI unter 19,
anorektisch ist man ab 17,5.






Meist sind ESler sensibel und intelligent und stellen sehr hohe Ansprüche an sich (der perfekte Körper, Perfektionismus in allen Bereichen wie der schulische Ehrgeiz)

Risikogruppe sind vor allem junge Frauen zwischen Beginn der Pubertät und 25 Jahren.




Meistens entwickeln Frauen eine ES, wenn sie in sog. dysfunktionalen Familien aufwachsen, so bezeichnet man Familien, in denen die Kommunikationsstrukturen nicht richtig funktionieren:
· Kinder werden als Partnerersatz missbraucht, dienen als Boten zwischen den Eltern
· man kann mit Konflikten nicht umgehen, spielt heile Welt, und, am allerschlimmsten, GLAUBT sogar eine intakte Familie zu sein
· akzeptiert die Privatsphäre des Kindes nicht
· zwängt den Kindern hohe Erwartungen auf



Charakteristisch ist oft der "abwesende" Vater, ob real oder emotional, von dem die Kinder nicht die Zuwendung und Anerkennung bekommen, die sie brauchen, und der seien Aufgabe in der Familie vor allem darin sieht, "durchzugreifen", Ansprüche zu stellen und außergewöhnliche Leistungen zu belohnen.
Die Mutter ist oft die heimliche Herrscherin der Familie, die allen unter die Nase reibt, mehr oder weniger deutlich, wie sehr sie sich doch für die Familie aufopfert. Oft ist die essgestörte Tochter diejenige, zu der sie die engste Beziehung hat und die sie dann vereinnahmt und nicht loslassen kann.

Meist sind es ganz normale Mittelstandsfamilien, in denen sich konservative Werte erhalten haben, die aber mit dem realen Lebend der Welt in Widerspruch stehen. Die Kinder werden dann in eine Rolle gedrängt, die sie nicht ausfüllen können/wollen/sollten, aber als gut erzogene Mädchen, die zudem begierig sind zu gefallen, wagen sie aber keine "richtige" Rebellion, bis es zum Ausbruch der ES kommt.



ANOREXIA NERVOSA - MAGERSUCHT


Symptome:

· nur kleine Portionen oder oft auch nichts essen
· es vermeiden, in Gesellschaft anderer zu essen
· Vermeiden bestimmter Nahrungsmittel (Fett, Süßigkeiten)
· Kontrolle über die Ernährung ausüben (Kalorien zählen, Nährwertangaben genau lesen)
· keine Freude mehr am Essen haben
· Verwenden von Abführ-, Diät- und Entwässerungsmitteln
· Ersatzhandlungen zum Vertreiben des Hungers (Zigaretten), oft exzessives Sport treiben
· Fixierung auf das Aussehen
· ständige Kontrolle vermeintlicher Problemzone
· Empfinden, zu dick zu sein, obwohl man nach objektiven Maßstäben normal- oder untergewichtig ist
· schlechtes Gewissen beim oder nach dem Essen oder wenn man nicht genug Sport getrieben hat

Risiken:

· Schädigung von Leber und Nieren, besonders durch Medikamentenmissbrauch
· Kreislaufprobleme
· Nieren- und Leberschädigung
· Herzrhythmusstörungen bis zum Herzstillstand
· bei Frauen Hormonstörungen mit Ausbleiben der Monatsblutung bis hin zu dauernder Unfruchtbarkeit
· Haarausfall
· psychische Erkrankungen (Depressionen, Zwangserkrankungen)
soziale Vereinsamung

Todesfälle sind häufig, ca. 17% der Betroffenen sterben, viele davon begehen Suizid. Man muss nicht extrem dünn sein, es kann auch ganz unspektakuläres Herzversagen sein! Außerdem noch etwas weniger spektakuläre Sachen wie Frieren bis hin zu Erfrierungserscheinungen an den Gliedmaßen, Lanugo (feiner Haarflaum, den der Körper gegen die Kälte produziert)






BULEMIA NERVOSA

Man unterscheidet 2 verschiedene Typen:

·purging --> missbraucht Medikamente und/oder erbricht
·non-purging --> fastet oder treibt exzessiv Sport als Ausgleich


Anorexie und Bulimie haben einiges gemeinsam, nur hungern Bulimiker nicht so dauerhaft und leiden unter Fressanfällen (mind. 2 Fressanfälle die Woche), die in aller Regel heimlich stattfinden, bei denen sie enorme Mengen an Nahrungsmitteln zu sich nehmen, die ihnen nicht mal unbedingt schmecken müssen (bis zu 10.000 kcal bei einem FA)

Danach erbrechen sie, indem sie sich Finger oder Gegenstände in den Hals stecken, Brechmittel nehmen oder auf sonstige Art das Erbrechen herbeiführen und/oder Abführmittel/Entwässerungsmittel in großen Mengen einnehmen, was man dann als PURING bulimic bezeichnet.

Der NON-PURING Bulimiker versucht die Auswirkungen seiner FA's mit exzessivem Sport (Sportbulimie) und /oder Diät zu bekämpfen, oft genug wird auch alles kombiniert.
Bulimiker können sowohl unter-, über- als auch normalgewichtig sein, sehen als Ideal jedoch ebenfalls den extrem schlanken Körper.




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